Sechs Alben hat er als Gurdan Thomas aufgenommen und dabei einen Sound entwickelt, den Ian Chapman selbst zwischen “chaotischem Folk” und “Barock-Pop” verortet. Das passt ganz wunderbar, denn die Art und Weise wie der Brite etwa die Ukulele und die Helikontuba auf “The Dark Side of Gurdan Thomas” vereint, die Chuzpe, mit der er bitterböse Zeilen mit einem ebenso satten wie beschwingten Klangbild kontrastiert, all das hat man so gewiss noch nie gehört. 

Martin Pfnür – SZ